Referent: Dr. Alois Seidl, Vice President Pigmente, Merck KGaA, Darmstadt
Datum: 5. November 2007 um 18:30 Uhr Ort: Merck KGaA, Frankfurter Straße 250, 64293 Darmstadt
Foto: Der MC Südhessen zu Gast bei der Firma Merck in Darmstadt: Rund 70 Teilnehmer besuchten die zweite Marketing-Vor-Ort-Veranstaltung des südhessischen Clubs, der im Mai 2007 gegründet wurde.
Farben mit Perlglanz Merck weckt Emotionen am Point of Sale Push oder Pull Welche Strategie im B2B-Marketing ist Erfolg versprechender? Produkte in die Vertriebskanäle drücken oder mit Marketingaktivitäten Endverbraucher ansprechen und damit Nachfrage aktiv erzeugen? Die Facetten von Push- und Pull-Marketing wurden aus Sicht des Weltmarktführers für Effektpigmente am Beispiel der B2B-Marke Iriodin? illustriert: Die Firma Merck in Darmstadt war Gastgeber der zweiten Marketing-Vor-Ort-Veranstaltung des Marketing Clubs Südhessen. Merck produziert seit mehr als 50 Jahren Effektpigmente. Längst ist Iriodin? zu einem Gattungsbegriff geworden. Seine vielseitige Anwendung in Autolackierungen, Lippenstiften, Shampooflaschen oder im Kaugummiüberzug und die heterogene Zielgruppe stellen besondere Anforderungen an das Marketing im Pigmentgeschäft. Mit bewährten Tools wie Kundenzeitschriften, Messeauftritten, Anzeigen und Außendienst-Aktivitäten betreiben wir verstärkt Push-Marketing, erläutert Dr. Sabrina Steffen, Marketingmanagerin bei Merck. Unser Pull-Marketing richtet sich speziell an die Markenartikler und Designer, ergänzt Dr. Alois Seidl, verantwortlich für das Pigmentgeschäft bei Merck. |
Mit bewährten Tools wie Kundenzeitschriften, Messeauftritten, Anzeigen und Außendienst-Aktivitäten betreiben wir verstärkt Push-Marketing, erläutert Dr. Sabrina Steffen, Marketingmanagerin bei Merck. Unser Pull-Marketing richtet sich speziell an die Markenartikler und Designer, ergänzt Dr. Alois Seidl, verantwortlich für das Pigmentgeschäft bei Merck. Schließlich entscheiden und verantworten sie, wie ihre Produkte aussehen. Die Markenartikler fordern somit unsere Pigmente bei ihren Lieferanten an und generieren Nachfrage bei unseren direkten Kunden. Neuromarketing für die richtigen Farbeffekte Auch Farbe entscheidet über den Erfolg eines Produktes. Denn Farben wecken Emotionen am Point of Sale. Und 95 Prozent der Kaufentscheidungen sind emotional. Das Branding-Konzept der Marketingexperten von Merck belegte eindrucksvoll, dass Farben mit Perlglanzeffekt die Attraktivität eines Produktes um 22 Prozent steigern und eine um 30 Prozent höhere Wertigkeit erzielen. Damit die Verpackung eines Produktes bei den Zielgruppen auch ins Schwarze trifft, befassen sich Industriedesigner bei Merck verstärkt mit Neuromarketing, ein relativ neues Forschungsfeld, das psychologische und neuro-physiologische Erkenntnisse für das Marketing interpretiert. Welche Farb-Nuancen im Kommen sind, hat Merck längst ermittelt: Weiß zählt zu den neuen Trendfarben, sogar Autos werden wieder weiß, verrät Dr. Sabrina Steffen. Merck hat seine Farben und Effektpigmente längst darauf abgestimmt.
Foto: Business-to-Business-Marketing am Beispiel von Iriodin war Vortragsthema des MC Südhessen bei Merck in Darmstadt (v.l.n.r.): Dr. Roswitha Gail-Eller (Vorstand MC und Director Marketing bei Merck), Referenten Dr. Alois Seidl und Dr. Sabrina Steffen (beide Merck), Dirk Gerasch (Geschäftsführer des MC Südhessen) |
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